| Der Nacktmull, ein mausgroßer Nager aus Afrika, wird am Montag (25.02.2002) im Dresdner Zoo auf der Hand eines Tierpflegers für das Foto präsentiert. Ausgerechnet das "sozialste" Säugetier der Erde hat ein echtes Imageproblem und gilt als die Inkarnation des Hässlichen. Dabei leben die haarlosen Tiere in ihrem unterirdischen Hofstaat mit bis zu 300 Mitgliedern hochorganisiert, wie sonst nur Bienen und Ameisen. So bringt zum Beispiel nur die Nacktmull-Königin die Jungen zur Welt und ein paar Männchen sind für die Paarung verantwortlich. Obwohl Nacktmulle in den USA schon lange ein Renner sind, gelten sie in deutschen Zoos als Rarität. Nur in Dresden und München können Zoobesucher die seltsamen Nager beobachten. dpa/lsn (zum Korr.-Bericht lsn "Das sozialste Säugetier der Welt ..." vom 03.03.2002) |